Die Vorteile des Therapeutischen Laufens bei Depression

 

Laufen kann Ihr Leben verändern. Vertrauen Sie mir, ich weiß es und viele Menschen, die den ersten Schritt gewagt haben, können es bestätigen. Und wissenschaftlich erwiesen ist es auch.

Manche Menschen tun sich schwer, den ersten Schritt zu gehen. Wer zum Beispiel an psychischen Störungen wie Depressionen oder Burn-out leidet, braucht oft Unterstützung.

Ausgebildete Lauftherapeuten wie ich, helfen dabei, Menschen mit Handicap an die Hand zu nehmen.

 

Die Auswirkung von Sport und vor allem Laufen geht über die Prävention hinaus. Denn vor allem in einer akuten Depressionsphase kann die sportliche Aktivität Ihre Symptome bessern. 

 

Nicht ohne Grund werden in Kliniken neben therapeutischen Sitzungen auch immer sportliche Aktivitäten angeboten.

 

Wer regelmäßig in einer Gruppe oder mit seinem/seiner Lauftherapeuten/in läuft hat noch dazu den Vorteil, dass er seinen Alltag stukturiert, gerade dies fällt ja vielen Betroffenen schwer. 

 

Natürlich ist aller Anfang schwer. Sie müssen sich erstmal überwinden.. aber die Erfahrungswerte zeigen, dass mit jedem Mal die Stimmung mehr aufgehellt wird und der Spaß am Sport steigt. Schlafstörungen werden gemindert, sie fühlen sich besser und auch das Selbstwertgefühl, die Antriebslosigkeit überwunden zu haben, steigt. 

 

Wichtig ist zu wissen, dass Sie immer einen psychologische Gesprächspartner an der Seite haben. Ihr Hausarzt und Therapeut/In sollte selbstverständlich eingebunden sein in Ihre Laufaktivität. 

 

 

Steckbrief – Laufen gegen Depression:
  • Ohne Vorkenntnisse machbar
  • Laufen setzt u.a.  Endorphine und Dopamin frei und wirkt so gegen Depression
  • Selbstwirksamkeit wird erhöht
  • trägt zur Alltagstrukturierung bei
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Trainiert den ganzen Körper
  • Verbessert Ausdauer, Fitness und ist gut für das Immunsystem
  • Schlafstörungen entgegenwirken
  • raus aus der Isolation
  • Melation durch Lichtzufuhr draußen
  • überall einsetzbar
  • kostengünstig

Was genau passiert denn da?

Das Ziel:

30 min durchlaufen können in 8 Wochen. Jeder kann laufen, solange der Arzt es nicht aus medizinischen Gründen verbietet. Das Training steigert sich langsam nach einem wissenschaftlich ausgearbeiteten Plan. Es geht nicht um Schnellikeit – nicht um Leistung !

 

Während der Kurses besteht immer wieder die Gelegenheit zu Gesprächen und auch Einzeltrainings. Der direkte Kontakt zum Therapeuten/Arzt kann hergestellt werden. Auf individuelle Bedürfnisse kann eingegangen werden.

Wichtig ist das Ziel eines durchgängigen Dauerlaufs, um langfristig daran Spaß zu haben und somit auch darüber (Freisetzung der Endorphine) gegen die Depression zu steuern und sie überwinden.

s. auch Berich des Deutsche Ärzteblatts:

„Laufen wirkt wie ein natürliches Antidepressiva“